Am 26. März fiel der letzte Vorhang, die Operettensaison am Theater Arth wurde vor begeistertem
Publikum abgeschlossen. Mitwirkende und Leitung sind sehr zufrieden. «Eine Nacht in Venedig»
unterhielt in 30 Aufführungen 13 500 Gäste bestens.
Konsequent versuchten Theaterleiter Beat Diener und sein Team in den letzten Jahren, die Operette
zu entstauben. «Wir haben frische Inszenierungen gezeigt, die nicht nur beim traditionell eher älteren
Publikum gut ankamen, sondern auch jüngere Gäste in die Aufführungen bringen.» Jetzt beginne diese
Strategie langsam zu greiffen. «In meiner vierjährigen Amtzeit haben wir mit ‹Eine Nacht in Venedig›
die beste Auslastung erreicht.» So entsprechen die 13 500 verkauften Sitzplätze einem Satz von 90
Prozent. Damit sei die Theatergesellschaft sehr zufrieden. «Wir werden darauf nicht ausruhen, sondern
weiterhin auf frische Inszenierungen setzen.»
Verjüngter Chor
Aufgefallen ist dem Publikum, dass auf der Bühne eine Verjüngung stattgefunden hat. So waren in zwei
Gruppen alternierend 24 Kinder in die Produktion integriert. Und der Altersdurchschnitt im Chor zeigt im
Vergleich zu früheren Jahren deutlich nach unten. «Für unseren Weg zu mehr Jugend auf der Bühne und
im Publikum haben wir viele Komplimente erhalten», erläuterte Beat Diener anlässlich der Dernière.
Erstmals hat das Theater Arth heuer auch Ermässigungen für Kinder und Jugendliche angeboten. «Dies
war ein voller Erfolg und wurde vor allem an den Wochenenden rege genutzt.»
Hohe Qualität
Auch wenn die Bühne am Zugersee ein eigentliches Landtheater ist, so präsentiert es Jahr für Jahr mehr
Professionalität. «Wir werden weiterhin mit Laien, die grösstenteils aus der näheren Umgebung kommen,
im Chor und Orchester arbeiten und so den Charakter des Landtheaters behalten.» Das Publikum, das
sehr zahlreich aus der ganzen Schweiz nach Arth reiste, erwartet heutzutage hervorragende Leistungen.
So wurden die Solistenrollen mehrheitlich von professionellen Sängerinnen und Sängern besetzt. «Die
dadurch erreichte, hohe Qualität wird den Operettenfreunden auch in den nächsten Jahren präsentiert»,
verspricht der Theaterleiter. «Wir sind meines Erachtens auf dem richtigen Weg und werden diesen noch
optimieren», blickt Beat Diener in die Zukunft. Bereits bekannt ist, dass in der nächsten Inszenierung
wiederum die beim Publikum geschätzte Handschrift von Regisseur Jean Claude Bordet spürbar wird.
Die musikalische Leitung wird von Renato Botti – der in seiner ersten Saison in Arth die Gäste begeisterte
 – und der bewährten Chorleiterin Esther Rickenbach übernommen. «Wir sind glücklich, dass wir auch
bei ‹Der Fidele Bauer›, der von Januar bis April 2011 aufgeführt wird, auf Kontinuität und Qualität setzen
dürfen.»
Operette
Kino
Konzerte
Über uns